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Start 2005 Ungarn

29.Juli-6.August 2005: WM Ungarn - 5. August

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29.Juli-6.August 2005: WM Ungarn
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5.8.05 WM Ungarn

Hallo Jetfreunde

Das liebe Wetter macht uns allen zu schaffen. Über Nacht hat es stark gestürmt und es regnete wie aus Kübeln. Heute Morgen war der Wind teilweise über 40 Km/h 90° zur Piste, sodass viele Piloten beim Landen ihre Modelle beschädigten. Martin musste bei diesen Gegebenheiten seinen 2. Durchgang absolvieren. Sein Flug war für diese Bedingungen sehr gut, leider wurde das schlechte Wetter nicht in die Benotung mit einbezogen. Der Wettbewerb wurde immer wieder unterbrochen, dann zaghaft wieder in Gang gesetzt. Gegen Mittag konnte der 2. Durchgang dann doch noch beendet werden. Einige Piloten zogen es aber vor, ihre Modelle wegen den Wetterverhältnissen nicht zu fliegen und kassierten dafür eine Null!
Kurz vor Mittag war dann auch klar, wer am Nachmittag als Erster fliegen sollte. Jene Piloten mit den schlechtesten Flugwertungen mussten zuerst an den Start. Da Urs nur einen bewerteten Flug aufweisen konnte, kam er als 21. sehr schnell an die Reihe. Kurz kam nochmals Konfusion auf, wann nun der Start effektiv sei, weil 10 Piloten vor ihm gestrichen wurden, bzw. nicht fliegen wollten. Das Wetter war eine Windlotterie, dieser hatte zwar auf Pistenachse gedreht, blies aber alles andere als konstant. Als Urs startete, drückte der Wind sein Modell so stark in Richtung Nullinie, dass er nur mit einem beherztem Eingriff von Querrudern eine 0 verhindern konnte. Der anschliessende Flug verlief sehr gut. Bei der Landung kam nochmals ein Böe auf, sodass sein Albatros 1m über Grund noch im Messer lag Urs rettet sein Modell und setzte es zwar im Gras neben der Piste, jedoch weich auf.
Zum Glück besserte das Wetter und als Peter an die Reihe kam, war es schon einigermassen fliegbar. Er legte einen guten Flug hin und nun hoffen wir, dass er sich damit in der offenen Klasse verbessern kann.
Der amtierende Weltmeister legte mit seiner sehr grossen Hawk einen sauberen Flug hin. Man kann sagen, dass das Flugbild schon sehr vorbildgetreu ist.
Die Ausfallquote war im 3. Durchgang spürbar. Es sind bereits ein Viertel der Modelle ausgefallen, bei Einigen leider bedingt durch einen Absturz.
Der Unglücksrabe dieser WM ist ein Nordirländer. Wurden ihm doch nach einem Absturz sage und schreibe am Absturzort die Tragflächen seines Modells gestohlen. Man kanns fast nicht glauben, aber auch dies gibt es!

Viele Grüsse aus dem nasskalten Jakabszallas: Swiss Jet Team